Wellness und Gesunheit

Wellness Urlaub / Wellness Hotel günstig buchen

Produkte

Durch die Salinen schaffte auch die Nordwestschweiz den wirtschaftlichen Aufschwung. So siedelten sich kurz nach der Gründung der Saline Schweizerhalle zahlreiche chemische Industriebetriebe rund um die Saline an, welche Salz als Rohstoff und Ausgangsprodukte für ihre Erzeugnisse brauchten. Die chemische Industrie, welche heute langsam von der Pharmabranche abgelöst wird, machte das Gebiet Schweizerhalle zu einem der grössten und wichtigsten Industriegebiete der Schweiz. Durch den Wechsel von der Chemie- zur Pharmabranche verliert das Salz an Bedeutung, allerdings wird Salz auch zur Medikamentenherstellung gebraucht.

Des weiteren sind die Saline Riburg und die ehemalige Saline Rheinfelden von grosser Bedeutung für die Stadt Rheinfelden. Durch sie entwickelte sich Rheinfelden zu einem weltbekannten Kurort bis der Erste Weltkrieg den Tourismus und das Bäderwesen auch in Rheinfelden zum Einsturz brachte. Zeugen von dieser Epoche sind heute noch das denkmalgeschützte, aber baufällige «Hotel des Salines» und der alte «Kurpark» am Rhein, welcher früher den wohlhabenden Gästen vorbehalten war. Heute gewinnt der Tourismus wieder an Bedeutung, vor allem durch Umbau des Kurzentrums und dem Wellnessboom kommen vermehrt Hotel- und Tagesgäste nach Rheinfelden.

Symbolisch für den wichtigen Einfluss der Salzindustrie befinden sich in der Ebene vor Schweizerhalle, in Riburg sowie im Kurpark von Rheinfelden noch alte, hölzerne Salzbohrtürme.

Das Speisesalz der Rheinsalinen ist in der Schweiz vor allem unter der Marke JuraSel bekannt, neben dem klassischen jodierten Salz werden unter dieser Marke auch Kräutersalze verkauft. Der Speisesalzanteil liegt bei ca. 9 % der Gesamtproduktion. Im Winter stellen die Rheinsalinen den Bedarf an Auftausalzen sicher, die einen Anteil von 20 % bis 45 % ausmachen. Teilweise noch vor den Speise-, und Streusalze stellen die Gewerbe- und Industriesalze einen Anteil von 20 % bis 25 %. Gewerbesalze werden vor allem in der chemischen Industrie eingesetzt. Die Aufspaltung von Salz in Chlor und Natrium stellt hierbei die Grundlage von zahlreichen Produkten dar, wie Farbstoffe, Glas, Reinigungsmittel, Backpulver und Medikamenten.

Weitere Produkte der Rheinsalinen sind Landwirtschaftssalze (5 %), Regeneriersalze (bekannt als ReoSal, 8 %), Pharmasalze und Badesalze (3 %). Zudem werden an die Solbäder in Rheinfelden sowie an das Laguna in Weil am Rhein (Deutschland) frische Sole aus dem Erdreich geliefert.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Vereinigte Schweizerische Rheinsalinen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.