Vegetarisch essen – so ernähren Sie sich gesund

vegetarisch essen

60 kg Fleisch isst der Durchschnittsdeutsche im Jahr. Im Vergleich zu den Vorjahren ist hier ein deutlicher Abwärtstrend erkennbar. Dieser kann aus den ins Licht der Öffentlichkeit gerückten, skandalösen Zuständen der Mastbetriebe hier in Deutschland und den gesundheitlichen Folgen von Fleischkonsum abgeleitet werden. Genauso kann auch der Einsatz von Hormonbehandlungen nicht ohne Folgeschäden bleiben, ganz zu schweigen von den tierschutzrelevanten Aspekten einer solchen Haltung, welche für die Bevölkerung hier heutzutage eine wesentlich größere Rolle spielen als noch vor wenigen Jahrzehnten.

Besonderheiten vegetarischer Ernährung

Natürlich sollten auch Menschen, die sich vegetarisch ernähren, die Besonderheiten dieser Ernährungsform beachten. Einer der wichtigsten Aspekte ist die Eisenzufuhr, da Eisenmangel maßgeblich das körperliche Befinden stören kann. Obwohl der Eisengehalt in Fleisch vielfach geringer ist als in besonders eisenreicher pflanzlicher Kost, ist es doch für den menschlichen Körper leichter, Eisen aus fleischlicher Kost aufzunehmen. Besonders eisenreich sind Hülsenfrüchte (Linsen, Erdnüsse, Bohnen, Erbsen), Nüsse und grünes Gemüse wie Brokkoli. Auch wenn Spinat relativ viel Eisen enthält, ist der übermäßig hohe Wert, der über Jahrzehnte propagiert wurde, lediglich auf einen Kommafehler eines Praktikanten zurückzuführen.

Milchprodukte

Doch es reicht nicht allein, dem Körper viel eisenhaltige Nahrung zur Verfügung zu stellen. Besonders sollten Vegetarier auf die Kombination eisenreicher Kost mit anderen Nahrungsmitteln achten. Vor allem Milch und Milchprodukte hemmen die Eisenaufnahme und sollten, wenn überhaupt, nicht gleichzeitig mit den Eisenlieferanten gegessen werden. Eine Ausnahme bilden die Sauermilchprodukte wie Joghurt oder Dickmilch, die die Eisenaufnahme sogar verbessern können.

Bio, regional, fair

Gerade in der Vegetarier- und auch der Veganerszene liegt der Trend eindeutig im Bioregal. Egal, ob sich Vegetarier aus gesundheitlichen Gründen, aus Tierschutzgründen oder aus Gründen des Umweltschutzes für ihre Ernährungsform entscheiden – Bio bietet von allem etwas. Weiterhin geht der Trend dahin, Kleinbauern aus der Region zu unterstützen, vielleicht sogar bei der Ernte zu helfen oder sich in sogenannten Foodkorps zu organisieren, um gemeinschaftlich Ideale zu leben, die in der heutigen Gesellschaft eher zu kurz kommen. Außerdem ist Selbstkochen wieder angesagt, vor allem, um versteckten Lebensmitteln aus dem Weg zu gehen, die nicht richtig deklariert sind. Wer richtig back to basic lebt, der holt sich essbare Baumpilze aus dem Wald und mariniert, paniert und brät sie zu leckeren Schnitzeln.

Vegetarisch einfach, schnell, bezahlbar

Wem das alles aber eindeutig zu aufwendig ist, kann sich an vegan-vegetarischen Burgerrestaurants (z.B. das Yellow Sunshine in Berlin Kreuzberg), die sogar ausschließlich BIO-Lebensmittel verwenden und MC D. und Co preislich in nichts nach stehen, erfreuen. Auch die wie Pilze aus dem Boden schießenden Dönerbuden, die mit Seitan- oder Tofuvarianten und Falafel werben (z.B. am Münchener Hauptbahnhof), werden immer beliebter. Die Fleischersatzprodukte werden hier immer bissfester und würziger, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. .

foto: © Africa Studio – Fotolia.com

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