Neurodermitis: Hautpflegetipps für die kalte Winterzeit

Neurodermitis ist eine Hautkrankheit, die mit sehr starken Rötungen und unangenehmen Juckreiz verbunden ist. Während die betroffenen Personen im Sommer schon reichlich leiden, wird Neurodermitis in den Wintermonaten verstärkt. Die trockene Heizluft, unzureichend Sauerstoff auf der Haut, Vitaminmangel kann für einen öfteren Neurodermitis-Schub verantwortlich sein.

 Winterzeit – kalte Zeit

Laut Umfrage leiden ein Drittel der Erwachsenen Personen an Neurodermitis. Neugeborene und Säuglinge bleiben meist von der unangenehmen Hautkrankheit auch nicht verschont. Ein Schub kommt in etwa sechs Mal im Jahr. Die Symptome wie Hautjucken, extreme Rötungen und raue und rissige Hautstellen sowie eine Hautschwellung sind schmerzhafte und meist langwierige Folgen. Jedoch möchten die meisten Menschen auf Kortison verzichten – da ihnen die Nebenwirkungen zu riskant sind. Im Winter werden diese Schübe noch verstärkt. Unzureichende Luft auf der Haut, die warme und trockene Heizungsluft, die kalte Winterluft reizt die Haut noch mehr als in den Sommermonaten. Dazu kommt Vitaminmangel – das von der Sonne im Körper produzierte Vitamin D wird nur unzureichend durch Nahrungsmittel aufgenommen.

Was hilft im Winter?

Es muss nicht immer Kortison sein. Achten Sie auf eine angenehme Raumtemperatur von 20 Grad – regelmäßiges Lüften nicht vergessen. Die Luftfeuchtigkeit im Raum ist ideal, wenn diese um die 55 Prozent beträgt. Atmungsaktive Stoffe verhelfen der gereizten Haut zu atmen – die Haut wird mehr mit Sauerstoff versorgt. Kleidungsstücke aus Wolle sind zwar warm, sollten aber vermieden werden – da diese keine Feuchtigkeit (Schweiß) aufnimmt. Im Winter ist es von Vorteil, wenn man auf Baumwollstoffe zurückgreift. Am Besten kleidet man sich im Zwiebeldesign – mehrere dünne Kleidungsschichten übereinander als nur eine dicke Schicht. Somit kann für einen optimalen Temperaturausgleich der Haut gesorgt werden. Fettreiche Cremes wie zum Beispiel Kokosfett versorgen die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit. Kortisonhaltige Produkte sind nur bei Akuten Schüben erforderlich und sollten nicht als Dauertherapie eingesetzt werden.

Die kalte Jahreszeit genießen

Lange Spaziergänge an der frischen Luft sorgen auch im Winter dafür, dass das Immunsystem gestärkt wird. Wenn jedoch ein starker Juckreiz bei Neurodermitis den Menschen und die Haut plagt, wird der Spaziergang zum Hürdenlauf. Mit einigen einfachen Tipps können die Symptome gelindert werden – damit auch der Winter wieder Freude bereitet.

Ein Gedanke zu “Neurodermitis: Hautpflegetipps für die kalte Winterzeit

  1. Der Hinweis mit der Wollkleidung ist noch mal ein guter. Bin gerade auf der Suche nach Tipps für die Winterzeit. Hier sind auch noch paar gute, u.a. nicht zu lange und zu heiß zu duschen – obwohl man das gerade im Winter natürlich gerne macht.

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