Katzenallergie – was tun?

Eine Katzenallergie ruft allergische Beschwerden wie Heuschnupfen mit Husten, Niesen, Hautausschlag und Juckreiz hervor. Ignoriert man die Katzenhaarallergie so kann ein allergisches Asthma aus den anfänglichen Symptomen entstehen. Die Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems, das im Fall einer Allergie eine eigentlich unschädliche Substanz identifiziert und spezielle Antikörper dagegen bildet.

Katzenallergie

Dieter / pixelio.de

Die Ursache der Allergie gegen Katzenhaare wird durch Bestandteile die in den Katzenhaaren sitzen hervorgerufen. Die Allergie wird somit nicht aus den Katzenhaaren selbst ausgelöst, sondern es sind bestimmte Proteine die sich im Speichel der Katze finden. Durch die Fellpflege die ja Katzen intensiv betreiben wird die Substanz in die Katzenhaare verbracht. Der beste Weg der Allergie zu entkommen ist das Weggeben der Katze, aber viele Katzenfreunde bringen das nicht übers Herz. Der erste Weg sollte der Gang zum Hautarzt sein der zuerst einen Allergietest durchführt damit festgestellt werden kann ob überhaupt eine Katzenallergie vorliegt.

Der Weg der Densibilisierung

Ist eine Katzenallergie festgestellt worden, so sollte man in seinem Heim ein zwei Räume einrichten die die Katze nicht betreten darf. Die kurzfristige Unterdrückung der Symptome erreicht man mit freiverkäuflichen Medikamenten, die zwar kurzfristig erleichtern, aber die Katzenallergie nicht beseitigen. Eine Densibilisierung ist eine Möglichkeit um dauerhaft die Symptome der Allergie loszuwerden. Die Densibilisierung ist aber nur erfolgreich, wenn sich keine Katze mehr im Haus aufhält. Das bringt viele Katzenfreunde auf den Plan, aber wenn die Symptome derart stark sind, so bleibt oft kein anderer Weg als die Katze aus dem Haus zu geben. Die Krankenkassen bezahlen übrigens die Behandlung. Bei der Densibilisierung wird ungefähr drei Jahre lang eine kleine Portion des Katzenallergens eingespritzt. Damit soll sich der Körper langsam an die Substanz gewöhnen und späterhin nur noch eine schwache oder gar keine allergische Reaktion mehr auslösen. Diese Densibilisierung gegen eine Katzenallergie ist eine natürliche Methode die ohne medikamentöse Gaben einhergeht. Mit der Densibilisierung wird das Problem der Katzenallergie an der Wurzel gepackt. Die Densibilisierung sollte aber nur ein erfahrener Allergologe durchführen.

Mit vorbeugenden Maßnahmen gegen die Katzenallergie

Medikamentös kann man mit Cetrizin oder Loratadin entgegenwirken. Das ist aber nur eine kurzfristige Lösung. Auf lange Sicht hin kann die Densibilisierung helfen. Dazu kann ein Allergologe befragt werden, ob eine Hypersensibilisierung möglich ist. Wer seine Katze nicht weggeben möchte, kann einige vorbeugende Maßnahmen treffen. So sollten Teppichböden gegen glatte Bodenbeläge ausgetauscht werden. Die Katze sollte nicht auf den Polstermöbeln liegen, da hier das Protein gut eindringen kann. Das Katzenklo sollte unbedingt sauber gehalten werden, jeden Tag entleeren und frischer Streu einfüllen. Wer schon unter Asthma leidet, sollte die Katze nicht ins Haus lassen. Katzen fühlen sich auch draußen wohl.

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