Haarpflege aus dem Kühlschrank

Vor Jahrhunderten konnten sich die Frauen noch nicht unter haircenter24.de informieren, welche Pflege für die Haare die effektivste ist. Trotzdem hatten die Großmütter, auch ohne Kerastase, schöne, gesunde und glänzende Haare. Kerastase orientiert sich bei der Produktentwicklung ebenfalls an den hochwertigen und wirksamen Inhaltsstoffen alter Rezepturen.

Haare

Foto: © puhhha – Fotolia.com

In der heutigen Zeit bietet Kerastase allerdings auch Produkte, die einen effektiven Haarschutz garantieren, wenn z. B. das Glätteisen zum Einsatz kommt. Die modernen Stylingtechniken verlangen nach Schutz und Pflege, daher werden Produkte, wie die von Kerastase benötigt, um die Haargesundheit erhalten zu können.

Hochwertige Öle, Fette und Lecithin kamen zum Einsatz

Vor Generationen kamen die meisten Haarpflegemittel aus dem Küchenbereich. Es wurde verwendet, was einfach erhältlich und in jedem Haushalt vorhanden war. Besonders beliebt waren Haarpackungen aus:

  • Eiern
  • Quark
  • Joghurt
  • Kefir
  • Weizenkeimöl

Ganz nach Bedarf wurden die Haarpackungen frisch angerührt. Sie enthielten keine Konservierungsmittel und mussten daher am gleichen Tag verwendet werden. Die meisten Frauen rührten immer nur so viel Haarpflege an, wie gerade benötigt wurde. Da im Milcheiweiß der natürliche Haarbaustein Keratin enthalten ist, wurden besonders gerne Milchprodukte mit einem Ei vermischt. In Eiern ist der natürliche Emulgator Lecithin enthalten, dieser besitzt ebenfalls Haar pflegende und strukturverbessernde Eigenschaften. Ein Ei kann auch, aufgrund der emulgierenden Eigenschaften von Lecithin, mit einem nährenden Öl zu einer Art Mayonnaise verrührt werden. Diese lässt sich dann bedeutend besser als Haarpackung verwenden, als das Öl alleine. Weitere nützliche Haarpflege Tipps.

Damit die selbst gemachte Haarpackung ihre Wirkung voll entfalten konnte, haben sich die Frauen zumeist ein Handtuch um den Kopf gebunden, damit die Haare samt Pflegepackung, besser durchwärmt wurden.

Essig- und Kräutergüsse

Damit das Haar besonders glänzte, wurden früher Essig- und Kräutergüsse gemacht. Kamillenblüten, die mit Wasser aufgekocht wurden, sorgten für strahlenden Glanz bei blonden Haaren. Für eine Essigspülung gab man ca. 4 EL Essig auf einen Liter lauwarmem Wasser. Diese Mischung wurde dann nach der Haarwäsche über das Haar gespült und nicht mehr ausgewaschen. Das saure Essigwasser sorgte dafür, dass sich die Hornschicht der Haare schloss und dadurch entstand der Glanzeffekt. Die Haare waren dann nicht mehr spröde und trocken, sondern griffig und glänzend. Der Geruch der Essigmischung verflüchtigt sich, wenn die Haare trocknen, daher war niemals ein unangenehmer Essiggeruch zu riechen.

Verwendete man anstelle von Kamille andere Kräuter, wie z. B. Zinnkraut, Thymian, Rosmarin und Salbei, dann konnten sogar Schuppenprobleme gelöst werden. Die frisch aufgebrühten Kräuterspülungen wurden noch lauwarm über die gewaschenen Haare gegeben und die Kopfhaut massiert. Ebenso wurden Brennnesselaufgüsse und Birkensaft zur Haarpflege verwendet. Die Kopfhaut wird mithilfe von Kräuterspülungen regeneriert, gestärkt und besser durchblutet. Ist die Kopfhaut gesund, sind es auch die Haare.

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