Die Kraft der Teepflanzen

Tee ist mehr als nur ein aromatisches Heißgetränk. Durch die wertvollen Inhaltsstoffe werden vor allem Kräutertees zu wahren Gesundheitselixieren. Ob gegen Bauchschmerzen, Husten, Erkältung oder Fieber – für fast jedes Leiden gibt es das passende Kraut. Doch auch die Teepflanze selbst ist ein wertvolles Gewächs.

Die unerschöpfliche Vielfalt der Kräutertees
Die Pflanzenheilkunde, die traditionelle chinesische Medizin als auch das Wissen alter schamanischer, ayurvedischer und naturheilkundlich orientierter Lehren – sie alle wissen die Kräuter sehr zu schätzen und wenden sie zu vielerlei Heilzwecke an. Die Fenchel Heilpflanze wird beispielsweise oft in Kombination mit Anis und Kümmel zu einem Tee zubereitet. Diese Gewächse wirken beruhigend und gleichzeitig unterstützend auf die Verdauung. Besonders gern werden sie Babys und Kleinkindern zum Trinken gegeben, damit deren Verdauungssystem beruhigt wird. Doch auch andere Kräutertees stellen eine Bereicherung zur Unterstützung der Gesundheit dar. Frauenmantelkraut wirkt beispielsweise lindernd bei Menstruationsbeschwerden. Kamille ist hingegen für ihre beruhigende Wirkung bekannt, Pfefferminze kühlt an heißen Sommertagen und Brennnessel sowie Birkenblätter wirken entwässernd. Eisenkraut, Spitzwegerich und Beifuß sind als Teekräuter zwar eher unbekannt, jedoch äußerst schmackhaft – es lohnt sich, sie einmal zu probieren! Spitzwegerich wirkt beispielsweise blutreinigend und hilft bei Atemwegserkrankungen. Doch auch Lindenblüten-, Baldrian-, Lavendel-, Johanniskraut- und Rotbuschtee sind heilkräftige Kräutertees. Es wird schnell ersichtlich: jedes Kraut besitzt ein für sich spezifisches Wirkungsspektrum. Daher dürfen Kräutertees nicht unterschätzt werden. Ein bestimmter Kräutertee sollte maximal 2 Monate lang regelmäßig getrunken werden. Am besten ist es, die Teesorten öfters zu wechseln.

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Tee – nicht nur ein Genussmittel
Die eigentliche Teepflanze ist eigentlich ein Kraut, das sich erst im 17. Jahrhundert in Europa durchsetzte. Sie wird heute zum Beispiel auf Sri Lanka angebaut. Diese Teepflanze ist für den täglichen und langfristigen Gebrauch eher geeignet als die oben genannten Kräuter, da sie ein Genussmittel ist und weniger ein Kraut mit einer speziellen pharmakologischen Wirkung – so wie alle anderen Kräuter, die gern zur Zubereitung eines Teeaufgusses verwendet werden. Doch auch die Teepflanze, aus der Grüner, Weißer und Schwarzer Tee hergestellt wird, beinhaltet gesunde Substanzen – unter anderem jede Menge Antioxidantien, die dafür bekannt sind, die Zellerneuerung anzukurbeln und somit die Alterung zu verlangsamen.

Teepflanzen – wahre Kraftpakete und nicht zu unterschätzen
Zur Vorsorge als auch zur direkten Unterstützung der Behandlung von Krankheiten können Teepflanzen wertvolle Helfer darstellen. Aus ihnen lassen sich nicht nur schmackhafte und gut duftende Heißgetränke zubereiten, sondern sie entfalten auch ein wahrhaft breites Anwendungsspektrum bei Erkrankungen. Damit sind Teepflanzen wahre Kraftpakete der Natur, die jedoch nicht unterschätzt werden sollten, da sie wie naturbelassene und sanfte Medikamente wirken.

© M. Schuppich – Fotolia.com

2 Gedanken zu “Die Kraft der Teepflanzen

  1. Kräutertee ist nicht so mein Fall. Grüner oder Schwarzer Tee schon eher. Im SOmmer wird noch Eis und Zitrone begegen und man hat einen super leckeren Erfrischungsgetränk

  2. Schöner Artikel, vielen Danke…

    Hier vielleicht noch ergänzen zu diesem Beitrag ein Artikel zu den Grundlagen der Pflanzenheilkunde.
    Hoffe er hilft den einen oder anderen Eurer Leser weiter…

    Lieben Gruß
    Lilly

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