Depressionen nach der Trennung – eine Psychotherapie kann helfen

Therapie

Einer Trennung von einem Partner folgt meist eine Phase der Trauer. Gewöhnlich geht diese Zeit vorbei, doch Betroffene können auch in eine Depression abrutschen. In diesem Fall sollten sie professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen, um die schwere Phase nach der Trennung zu überwinden. 

Wenn der Trennungsschmerz nicht endet

Vor allem nach langjährigen Partnerschaften können Verlassene die Situation kaum verkraften. Ihnen fehlt fortan ein wichtiger Teil des Lebens und dies wirkt sich nicht nur auf die Psyche aus. Viele Betroffene spüren den Verlust körperlich, sie weinen, glauben, nicht mehr richtig atmen zu können. Sie ergehen sich in Selbstzweifel und fühlen sich schuldig. Häufig wechseln sich verschiedene Stimmungen wie Frust, Ärger und Traurigkeit ab. Nach einer Trennung durchlebt fast jeder eine solche Phase, alles andere wäre ungewöhnlich. Doch die Trauer kann auch in Depression umschlagen. Wenn Verlassene auch nach Monaten keinen neuen Lebensmut finden, keine Kontakte zu anderen pflegen und keine Kraft entwickeln, kann die Diagnose einer Depression zutreffen. Aus dieser können sich Betroffene oftmals nicht selbst befreien, zumal wenn sie einsam sind. Wichtig ist, dass die Erkrankten diesen Befund annehmen. Denn eine Depression lässt sich nur mit dem aktiven Mitwirken der Patienten behandeln.

Welche Möglichkeiten stehen Betroffenen offen

Zur Bekämpfung einer Depression eignet sich eine Gesprächstherapie (wie zum Beispiel von start-psychotherapie.de angeboten). Der offene Austausch mit Freunden kann begleitend unterstützen, doch eine kompetente Psychotherapie ersetzt er nicht. Verlassene mit Depressionen sollten sich an einen Therapeuten wenden, zu dem sie in den ersten Sitzungen Vertrauen fassen. Die gemeinsame Analyse bildet die Grundlage um wieder Schritt zu fassen. Eventuell nehmen Patienten zusätzlich Antidepressiva-Mittel ein, die medikamentös für eine Stimmungsaufhellung sorgen. In schwereren Fällen kommt auch eine vorübergehende ambulante oder stationäre Behandlung infrage. Bei einer ambulanten Therapie verbringen die Patienten meist den Tag in einer Einrichtung, abends gehen sie nach Hause. Beide Formen zeichnen sich durch eine Vielfalt an Therapieeinsätzen aus, so gibt es neben Einzelgesprächen auch Gruppentermine.

Liebeskummer ist normal, bei einer Depression empfiehlt sich eine Therapie

Wer sich trennt, durchleidet eine schwere Zeit. Meist sehen die Verlassenen bald wieder Licht am Ende des Tunnels; eine Trennung kann aber auch eine bereits angelegte Depression auslösen. Eine Psychotherapie bietet die Chance, einen Ausweg aus der dunkel scheinenden Lebensphase zu finden. Das setzt aber voraus, dass Patienten ihren momentanen Zustand als Erkrankung akzeptieren.

foto:© alexsokolov – Fotolia.com

 

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