Decken für Allergiker

Decken

Immer mehr Menschen leiden unter einer Hausstaub- und Milbenallergie. Dies kann für die Betroffenen sehr unangenehm sein und sich u.a. in Niesanfällen, verstopfte oder laufende Nase, Juckreiz auf der Haut, Magen-Darm-Beschwerden o.ä. äußern.

Die Allergene stecken jedoch nicht in den Hausstaubmilben selbst, sondern in deren Kot. Dieser vermischt sich mit Hausstaub und beides zusammen wird dann von uns eingeatmet, wobei Allergiker auf den enthaltenden Kot mit entsprechenden Symptomen reagieren. Vor allem Matratzen und Bettdecken bieten eine optimale Lebensbedingung für Milben, weil sich hier nachts kleinste Hautschüppchen sammeln, von denen sich die Milben ernähren. Um erfolgreich in der Schlafumgebung gegen Milben vorzugehen, bedarf es einiger weniger Regeln, deren Befolgung jedoch schnell einen spürbaren Erfolg erzielen.

1)Die richtige Füllung für Bettdecke und Kopfkissen

Federbetten gelten zwar als „milbenfreundlich“, doch diese Ansicht ist lange überholt. Denn der Bezug von Daunenbetten ist in der Regel mit einer sehr engmaschigen Struktur versehen, welche eine Milbenbesiedelung oft verhindert. Allerdings können sich dennoch Milben auch in federgefüllter Betten einnisten. Dann ergibt sich das Problem, dass diese nicht zu heiß gewaschen werden darf und auch der Trockenvorgang von Daunenbetten ist ein wenig aufwendiger, was für einen Allergiker ungünstig ist. Zu bevorzugen ist auf jeden Fall ein Füllmaterial, das bei mindestens 60° C gewaschen werden kann. Hier bieten sich vor allem Füllungen aus Synthetikfaser oder Naturfaser an. Diese können nicht nur bei höheren Temperaturen gewaschen werden, sondern dies zudem auch recht unkompliziert, da sie auch einfach luftgetrocknet werden können, ohne dass die Füllung Schaden nimmt. Bettdecken mit Faserfüllung sind inzwischen weit verbreitet und im Sortiment der meisten Deckenhersteller zu finden, wie zum Beispiel beim Paradies-Bettenshop.

2)Das Bettzeug sauber und trocken halten

Waschen Sie Ihre Bettdecken und Kissen regelmäßig. Dabei wird vor allem der Allergene-tragende Milbenkot entfernt und auch die Population der Milben verringert sich von Waschgang zu Waschgang. Achten Sie weiterhin darauf, Ihre Bettdecke morgens gut auszulüften. Jeder Mensch sondert während des Schlafens unerwartet viel Schweiß ab, den man durch das Lüften möglichst schnell trocknen sollte, da Milben sich in feuchter Umgebung sehr wohl fühlen, ein trockenes Umfeld hingegen nicht sehr gut vertragen.

3)Die richtige Bettwäsche

Auch beim Kauf der Bettwäsche sollten Allergiker darauf achten, dass diese bei mindestens 60° C (besser noch 95° C) waschbar ist, um auch hier das Einnisten von Milben zu verhindern.

foto:© contrastwerkstatt – Fotolia.com

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